Allergiker freundliche Wohnungen

Von Allergien geplagte Menschen haben es wahrlich nicht einfach: Während andere im Frühjahr zum wandern gehen, sitzen sie daheim und bereichern die Taschentücher-Industrie. Und nicht nur das: Auch in den eigenen vier Wänden müssen Sie darauf achten, die Allergie nicht unnötig voranzutreiben. So darf zum Beispiel kein Kopfkissen aus Daunenfedern genutzt werden. Oder man muss auf den geliebten Teppichboden verzichten, weil sich darin die Hausstaubmilben wohlfühlen. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie auch mit einer Allergie ein schönes Zuhause erhalten.

Der perfekte Bodenbelag

Natürlich sollten Sie bei einer Hausstauballergie keinen Teppichboden verlegen. Ein Holzboden hilft in den ersten Jahren, die Allergie zu reduzieren. Sollte der Holzboden jedoch nass werden oder die Versiegelung verschleißen, so können sich Bakterien in den Holzboden setzen. Diese müssen nicht zwangsläufig die Symptomatik der Allergie verstärken, könnten es aber. Was bleibt dann noch übrig? Fliesen. Fliesen können problemlos gereinigt werden, und zwar mit bloßem Wasser. Sie müssen hier nicht immer ein Reinigungsmittel verwenden. Statt dessen können Sie jeden Tag feucht wischen und somit den Staub reduzieren. Mittlerweile müssen Sie auch nicht mehr auf das beliebte Holz verzichten, da viele Hersteller Fliesen in Holzoptik produzieren. Vorteilhaft erscheint hier die Tatsache, dass Fliesen in Holzoptik kratzfest sind und sich somit weniger Bakterien sammeln.

Ebenso beliebt sind Fliesen in Betonoptik. Diese führen zu einem eleganten Erscheinungsbild und lassen sich ebenfalls sehr einfach und unkompliziert reinigen.

Stoffvorhänge vermeiden

Staub lagert sich überall ab: Auf den Möbeln, auf dem Boden und natürlich auch auf Stoffvorhängen. Nachdem man diese nicht so leicht waschen kann, sollten Sie bei besonderen Allergien am besten darauf verzichten. Alternativ könnten Sie sich für die kurzen Bistrogardinen entscheiden, die Sie schnell und einfach abnehmen und waschen können. Oder Sie montieren als Sichtschutz Innenjalousien aus Bambus. Diese verleihen jeder Wohnung einen exotischen Touch.

Schnelles Putzen dank perfekter Möbel

Normalerweise putzt man einmal die Woche die Wohnung, Allergiker höchstwahrscheinlich öfter. Die Frage stellt sich hier nur, ob die Möbelstücke dies auch verkraften. Die Antwort lautet: Einige ja, andere wiederum nicht. So dürfen Möbelstücke aus Hochglanz – meist in weiß – täglich feucht gewischt werden. Holzböden sehen das nicht so gerne.

Für starke Allergien: Häuser mit Belüftungsanlagen

Leider reicht es einem Pollenallergiker bei weitem nicht aus, dass er die Wohnung allergiker freundlich einrichtet. Denn kaum öffnet er die Fenster, stürzen förmlich Wolken von Pollen herein und schon läuft die Nase erneut. Für besonders schwere Allergiker eignen sich Häuser, die über ein integriertes Belüftungssystem verfügen. In diesen Fällen kommt dann gereinigte, frische Luft herein, die nicht mit Pollen belastet ist.

Nicht zuletzt fördern Klimaanlagen die Allergien. Daher gilt: Das Einschalten von Klimaanlagen sollte vermieden werden, sofern möglich. Vermeiden Sie in der schlimmsten Zeit des Jahres Flüge. Denn dort läuft die Klimaanlage generell und beim eigenen Auto gilt: In regelmäßigen Abständen den Filter erneuern lassen. Die Intervalle der Inspektion für die Klimaanlage sollten hier nach Möglichkeit eingehalten werden.